Die Vorteile und Merkmale beim Festgeld
Das Festgeld hat einige Vorteile, die bereits viele Anleger nutzen. Im Laufe der Zeit hat sich das Festgeld von einem Produkt nur für große Unternehmen und Banken kontinuierlich zu einer Geldanlage entwickelt, die für Jedermann zugänglich ist. Ausschlaggebend dafür war vor allen Dingen das Senken der Mindestanlagesumme. Konnte man früher das Festgeld kaum unter einer Anlagesumme von 50.000 oder sogar 100.000 Euro nutzen, so reichen heute in der Regel Beträge ab 2.500 oder 5.000 Euro aus, damit man Kapital auf einem Festgeldkonto anlegen kann. Ein weiterer Vorteil neben der recht geringen Mindesteinlage ist die hohe Sicherheit des Produktes Festgeld. Dieses fällt in den Bereich der Einlagensicherung und somit besteht für den Anleger auf jeden Fall bis zu einer Summe von mindestens 50.000 Euro kein Emittentenrisiko, wobei durch weitere Sicherungssysteme in der Praxis diese Absicherung in der Regel bis zu vielen Millionen Euro pro Kunde reicht. Ein weiteres Merkmal des Festgeldes ist, dass keine Gebühren vom Kunden zu zahlen sind und das man inzwischen bezüglich der Anlagesummen recht flexibel zwischen Laufzeiten ab 30 Tagen bis hin zu sechs Jahren wählen kann. Manche Banken bieten inzwischen sogar ein Festgeld mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren an.
Kapital auf dem Festgeld 10 Jahre anlegen
Ein großer Vorteil beim Festgeld ist es generell, dass man inzwischen bezüglich der Festlegedauer sehr flexibel wählen kann. Konnte man früher oftmals nur zwischen einem, 3, 6 oder 12 Monaten als Anlagezeitraum wählen, so ist heute in der Regel zwischen 30 Tagen und sechs Jahren jeder beliebige Zeitraum und jede Anlagedauer wählbar. Nicht immer wird das Festgeld noch unter dem Namen „Festgeld“ angeboten, sondern manche Banken bezeichnen diese Form der Geldanlage inzwischen, besonders wenn es um sehr lange Anlagezeiträume geht, mitunter auch als Festzinsanlage oder als Festzinssparen. Inzwischen gibt es auch schon die Möglichkeit, das Festgeld 10 Jahre zu nutzen, also von vorne herein eine Laufzeit von 10 Jahren zu wählen. Man muss sich dabei als Kunde allerdings über mindestens zwei Dinge im Klaren sein. Auf der einen Seite ist es vom Grundsatz her zunächst einmal nicht möglich, vor Ablauf dieser zehn Jahre eine Verfügung vorzunehmen. In der Praxis gestatten die meisten Banken jedoch bei einem so langen Anlagezweitraum gegen die Berechnung von „Strafzinsen“ auch eine Verfügung vor Fälligkeit der Anlage. Auf der anderen Seite muss man natürlich auch bedenken, dass es recht spekulativ ist, sein Kapital über 10 Jahre zu binden und damit auch für zehn Jahre einen festen Zinssatz zu akzeptieren. Denn sollten die Kapitalmarktzinsen nach einigen Jahren steigen, ist man dennoch viele Jahre noch an den dann recht niedrigen Zinssatz gebunden.
Das Festgeld mit Unterschieden und Gemeinsamkeiten zum Tagesgeld
Beim Festgeld und beim Tagesgeld handelt es sich um zwei Produkte, die vor allen Dingen viele Gemeinsamkeiten haben, sich aber auch durch einige Unterschiede auszeichnen können. Die Gemeinsamkeiten bestehen zunächst einmal darin, dass beide Produkte in den Bereich der Einlagensicherung fallen, jeweils weder ein Zins- noch ein Kursrisiko aufweisen und auch kein Währungsrisiko beinhalten, wenn die Anlage in Euro erfolgt. Ferner fallen weder bei der Kontoeröffnung beim Tages-oder Festgeldkonto, noch bei der Kontoführung Gebühren an. Erste Unterschiede gibt es bezüglich der Verzinsung. Da es beim Tagesgeld keine Laufzeit in dem Sinne gibt, weil das Kapital täglich verfügbar ist, orientieren sich die Zinsen in der Regel an der Höhe der Anlagesumme. Das ist auch beim Festgeld der Fall, jedoch kommt hier noch die Laufzeit als zweites Kriterium hinzu. Während das Tagesgeld und das Festgeld bis zu einem Anlagezeitraum von ca. 2-3 Jahren noch etwa auf dem gleichen Niveau liegen, werden die Zinsen dann ab einer Festlegedauer von ca. 3-4 Jahren beim Festgeld etwas höher als beim Tagesgeld. Dafür kann der Anleger aber eben beim Festgeld nicht vor Fälligkeit der Anlage verfügen, was beim Tagesgeld jederzeit möglich ist.










