Eine gute Rendite mit Investmentfonds erzielen
Im Bereich der Geldanlagen gibt es ein Finanzprodukt, dass in den letzten Jahren und im letzten Jahrzehnt einen regelrechten Boom erlebt hat. Und zwar handelt es sich dabei um die Investmentfonds. Wenn man die Fonds mit anderen Geldanlagen vergleicht, dann wird man auch sehr schnell feststellen, dass diese einige Vorteile gegenüber vielen anderen Geldanlagen bieten können. Besonders beliebt und oftmals genutzt ist das Investment in Fonds in Form des regelmäßigen Sparens, also in Fondssparverträge. Ein großer Vorteil der Investmentfonds ist auf jeden Fall, dass der Anleger kein Emittentenrisiko hat, wie es zum Beispiel ansonsten bei allen Anleihen, Aktien oder den meisten verzinslichen Finanzprodukten der Fall ist. Ferner ist die sehr große Auswahl bei den Fonds ebenfalls ein Vorteil, denn sowohl sicherheitsorientierte als auch etwas spekulativer eingestellte Anleger werden im Fondsbereich auf jeden Fall ein passenden Produkt, sprich einen passenden Fonds, finden. Man unterscheidet daher die verschiedenen Fonds nach der Art von Finanzprodukten, in welche die Fonds investieren, und zwar in die Geldmarktfonds, die Aktienfonds, die Rentenfonds und die Immobilienfonds.
Der Investmentfond als Altersvorsorge
Eine Möglichkeit, die Anlage in einen Investmentfond zu nutzen, ist das langfristige Sparen. Nicht nur Banksparpläne, Kapitallebensversicherungen oder private Rentenversicherungen kann man heutzutage zum langfristigen Aufbau von Vermögen nutzen, sondern auch die unterschiedlichen Fondssparpläne sind bestens dazu geeignet, dass man hier im Rahmen des regelmäßigen Sparens nach und nach eine Kapitalsumme aufbauen kann. Mittlerweile gibt es im Bereich der staatlichen Förderung des Aufbaus einer privaten Altersvorsorge sogar so genannte Riesterfonds. Wenn sich ein Investmentfond als Riesterfonds bezeichnen möchte, muss er allerdings einige Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört vor allen Dingen die Auflage, dass der Anleger auf jeden Fall mindestens sowohl seine eingezahlten Sparbeiträge, als auch die staatlichen Riester Zulagen am Vertragsende in Form einer lebenslangen Rentenzahlung zurück erhalten muss. Aber auch unabhängig von den Riester Zulagen ist ein Fondssparvertrag ein sehr flexibles Produkt, da man zum Beispiel jederzeit die Höhe der Sparrate verändern kann oder auch zwischen unterschiedlichen Fonds tauschen kann, was in den meisten Fälle sogar ohne Gebühren möglich ist.
Wer stellt die Investmentfonds Kurse fest?
Während der Kurs von Aktien sich aufgrund von Angebot und Nachfrage an der Börse bildet, sind die meisten Investmentfonds, bis auf die ETFs (Exchange Traded Funds), nicht an der Börse notiert. Die Investmentfonds Kurse bilden sich auch nicht, wie zum Beispiel die Aktienkurse, aufgrund von Angebot und Nachfrage, sondern aufgrund des Gesamtfondsvermögen und der Anzahl der ausgegebenen Fondsanteile. Festgestellt und berechnet werden die Investmentfonds Kurse täglich von der emittierenden Fondsgesellschaft. Diese addiert täglich ihre liquiden Mittel zum Gesamtfondsvermögen und dividiert die Summe durch die ausgegebene Anzahl von Fondsanteilen. Als Ergebnis erhält man den Rücknahmepreis des einzelnen Fondsanteils. Der Wert des einzelnen Anteils, also sozusagen der Kurs des Fondsanteils, steigt daher mit einem ansteigenden Fondsvermögen an. Hat man sich beispielsweise für den Erwerb eines Aktienfonds entschieden, dann wird der Wert des Fondsanteils dann steigen, wenn auch die Kurse der im Fonds enthaltenen Aktien steigen, denn dadurch erhöht sich automatisch das Vermögen des Fonds. Im Gegensatz zu den Aktienkursen, die mitunter minütlich neu an der Börse vom Makler festgestellt werden, findet die Kurs- / Preisfeststellung der Fonds nur einmal am Tag statt.
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