Call-Option
Als Anleger hat man natürlich auch die Möglichkeit, sich für spekulative Investments zu entscheiden. Hier stehen vor allen Dingen die so genannten Derivate zur Verfügung, worunter auch die Optionsscheine fallen. Bei den Optionsscheinen gibt es je nach Anlagestrategie zwei Grundvarianten, nämlich auf der einen Seite den Put-Optionsschein und auf der anderen Seite den Call-Optionsschein, auch als Call-Option oder sehr kurz als „Call“ bezeichnet. Der Begriff „Call“ bedeutet, dass man als Inhaber der Call-Option das Recht erhält, einen Basiswert zu kaufen, und zwar zu einem ganz genau festgelegten Preis(Kurs). Wer sich also für den Erwerb einer Call-Option entscheidet, der geht letztendlich davon aus, dass der Preis des Basiswertes in den nächsten Wochen oder Monaten steigen wird. Durch den Hebel, der für alle Optionsscheine charakteristisch ist, hat man dann als Anleger die Möglichkeit, überproportional hohe Gewinne zu erzielen, aber auch das Verlustrisiko ist deutlich erhöht. Call Optionen kann man über die Terminbörse handeln.