
Cost Average Effekt
Den festen Begriff des Cost Average Effekt kann man mit „Durchschnittskosten-Effekt“ übersetzen, was jedoch noch nicht besonders erklärend ist. Der Cost Average Effekt sagt aus, dass es im Rahmen eines Fondssparplans immer günstiger für den Anleger ist, wenn er im bestimmten Rhythmus, in der Regel monatlich, für eine festgelegte Kapitalsumme (zum Beispiel für 200 Euro) Fondsanteile erwirbt, als wenn man sich auf die Anzahl der Anteile festlegt und beispielsweise drei Fondsanteile pro Monat erwirbt. Warum dieser Effekt eintritt und der Erwerb auf diese genannte Art und Weise günstiger ist, lässt sich recht einfach erläutern. Wenn man nämlich stets für einen festen Geldbetrag Fondsanteile kauft, dann bekommt man dann viele Anteile bzw. Bruchteile, wenn der Anteilspreis niedrig ist. Ist der Preis des Fondsanteils jedoch auf einem recht hohen Niveau, erhält man dementsprechend weniger Bruchteile. Beim Kauf einer bestimmten Anzahl von Anteilen pro Monat würde man hingegen immer die gleiche Anzahl bekommen, ob die Preis nun hoch oder niedrig sind. Aus diesem Grunde erhält man im Durchschnitt einen günstigeren Kaufkurs, wenn man nach den Erkenntnissen des Cost Average Effektes verfährt.