Festverzinsliche Wertpapiere
Im Wertpapierbereich gibt es drei große Gruppen von Wertpapieren. Neben den Fonds und den Aktien sind das auch die festverzinslichen Wertpapiere. Dieses sind stets Schuldverschreibungen eines Emittenten, mit dem der Anleger das Recht auf Rückzahlung des angelegten Kapitals und der Zahlung von Zinsen erwirbt. Die größte Anzahl der verzinslichen Wertpapiere, die übrigens auch mal als Renten oder Rentenpapiere sowie Anleihen bezeichnet werden, sind festverzinsliche Wertpapiere, es gibt aber auch variabel verzinsliche Wertpapiere, so genannte Floater. Grundsätzlich werden festverzinsliche Wertpapiere als recht sicher deklariert, es gibt jedoch auch einige Formen, die eher in den spekulativen Anlagebereich fallen. Möchte man festverzinsliche Wertpapiere erwerben, so kann man das je nach Papier entweder über die Börse tun oder auch außerbörslich, falls die Papiere nicht börsennotiert sind. Nahezu jedes festverzinsliche Papier hat eine begrenzte Laufzeit, die in der Regel zwischen 1-30 Jahren liegt. Ein vorzeitiger Verkauf ist jedoch in den meisten Fällen bereits vor der Fälligkeit möglich, die Zinsen werden übrigens meistens jährlich auf einem separaten Konto gutgeschrieben. Bezüglich der genauen Struktur der Papiere gibt es einige Unterschiede, sodass man verschiedene Arten von festverzinslichen Wertpapieren kennt. Das sind beispielsweise nach Emittent unterschieden die Staatsanleihen, die Industrieanleihen oder die Kommunalobligationen, ansonsten gibt es zudem noch Floater, Genussscheine, Obligationen, Auslandsanleihen, Währungsanleihen, Optionsanleihen oder Wandelschuldverschreibungen.