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Finanz- & Vermögens Nachrichten

Neues Zertifikate-Produkt: Lock-In-Zertifikate


Sonntag, 10. Januar 2010 um 06:01 Uhr


Seit einiger Zeit gibt es am Zertifikate-Markt eine neue Art von Zertifikaten, welche als Lock-In-Zertifikate bezeichnet werden. Diese zeichnen sich in erster Linie dadurch aus, dass bei Erreichen einer bestimmten Schwelle eine Teilauszahlung erfolgt.

Wie alle anderen Zertifikate auch, haben die Lock-In-Zertifikate einen Basiswert in Form einer Aktie oder auch in Form eines Aktienindex, auf den sie sich beziehen. Die Lock-In Zertifikate gehören in die Gruppe der Zertifikate mit einem Fälligkeitstermin, es handelt sich also nicht um Open-End Zertifikate. Steigt nun der Kurs der Aktie oder des jeweiligen Index als Basiswert, so erfolgt ab dem Erreichen einer zuvor in den Zertifikatsbedingungen festgelegten Marke eine Teilauszahlung an den Anleger, die auch als Mindestauszahlung bezeichnet wird. Diese Mindestauszahlung kann also auch nicht mehr verloren gehen, falls der Index / die Aktie danach im Kurs wieder fallen sollte.

Dieser Vorteil für den Anleger zieht auf der anderen Seite aber auch einen kleinen Nachteil mit sich, nämlich dass nicht uneingeschränkt vom Kursgewinnen profitiert werden kann. Allerdings überwiegt beim Lock-In Zertifikat natürlich insgesamt der Vorteil, dass eine Absicherung der Kurse stattfindet, während zum Beispiel beim gewöhnlichen Discountzertifikat bei Kursrückgängen auch der Wert des Zertifikates ohne Begrenzung fallen würde. Wenn Sie sich für den Kauf eines Lock-In Zertifikates entschieden haben, dann steht zum Beispiel in diesem Bereich ein Produkt der Unicredit Bank (Muttergesellschaft der Hypo Vereinsbank) zur Auswahl. Das Zertifikat bezieht sich auf den Aktienindex EuroStoxx50 und ist unter Angabe des ISIN-Codes DE000HV5AEL3 am Markt zu kaufen. Seit Beginn der Jahres konnte das Zertifikat eine Wertsteigerung von 41 Prozent erreichen.


(c) Redaktion Vermögensberater.de
 
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