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Im kurzfristigen Anlagebereich ist das Tagesgeld eine häufig genutzte Form der Geldanlage. Bereits ab einem Euro kann man dieses Investment nutzen, das Tagesgeld gilt aufgrund der Einlagensicherung als sehr sicheres Produkt und es ist zudem schnell verfügbar und flexibel. Kosten kommen auf den Inhaber eines Tagesgeldkontos nicht zu, ferner muss sich der Anleger auch an keine bestimmte Anlagedauer binden.

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Was kennzeichnet das Tagesgeld als Geldanlage?



Das Tagesgeld zählt zu den sichersten Geldanlagen, die man in Deutschland und im Grunde auch weltweit als Anleger nutzen kann. Das Tagesgeld ist in erster Linie durch drei Hauptmerkmale gekennzeichnet, die allesamt Vorteile für den Anleger und gute Gründe darstellen, sich für dieses Finanzprodukt zu entscheiden. Das erste Hauptmerkmal ist die sehr hohe Sicherheit der Geldanlage, zumindest bis zu einer bestimmten Anlagesumme, darüber hinaus muss man eventuelle Einschränkungen machen, die allerdings nur für einen sehr geringen Anteil aller Anleger vorzunehmen sind. Von den vier Grundrisiken einer Geldanlage, dem Kurs-, Zins-, Währungs- und dem Emittentenrisiko, betrifft die Tagesgeldanlage bei einer Bank aus der Eurozone eigentlich nur das Emittentenrisiko. Aber auch dieses ist mindestens bis zu einer Summe von 50.000 Euro je Kunde abgesichert, darüber hinaus bestehen oftmals noch weitere Sicherungssysteme, sodass das Tagesgeld für 90 Prozent alle Kunden und Anleger ein sehr sicheres Produkt ohne Risiken darstellt. Auch das zweite Hauptmerkmal, die jederzeitige Verfügbarkeit des auf dem Tagesgeldkonto befindlichen Kapitals, ist für nicht wenige Anleger der Hauptgrund, sich für ein Investment in Tagesgeld zu entscheiden. Auch die Tatsache, dass keinerlei Kosten auf den Kunden mit dieser Art von Investment zukommen, sorgt als dritte Haupteigenschaft dafür, dass das Tagesgeld in den letzten Jahren von immer mehr Anlegern gerne genutzt wird.

Worauf ist beim Tagesgeld Vergleich zu achten?



Beim Tagesgeld Vergleich muss man auf einige Aspekte achten. Manche Anleger machen in dem Sinne bei der Durchführung des Vergleichs den Fehler, dass sie ausschließlich den Effektivzinssatz der Anbieter beim Tagesgeldkonto vergleichen. Dabei handelt es sich meistens sogar um nicht nur einen, sondern zwei Fehler, die sich aus dieser Tatsache heraus ergeben. Zum einen werden alle anderen Konditionen nicht berücksichtigt, zum anderen wird oftmals auch nicht auf Zinsstaffelungen geachtet, die ganz entscheidend dafür sind, ob der beworbene Zinssatz für den einzelnen Anleger überhaupt greifbar ist. Wird zum Beispiel mit einem Zinssatz von der Bank YZ geworben, der bei drei Prozent liegt, wobei dieser aber erst ab einer Anlagesumme von 100.000 Euro gilt, so ist dieses Angebot für einen Kunden völlig uninteressant, der nur 20.000 Euro zum investieren zur Verfügung hat. Ebenfalls sollte man die anderen Konditionen beim Tagesgeld Vergleich beachten. Dazu gehören zum Beispiel die Mindesteinlage, eine eventuelle Maximaleinlage, die Frequenz in der die Zinsen dem Kapital gutgeschrieben werden, die Höhe der Einlagensicherung der jeweilig anbietenden Bank und auch die Möglichkeit als Neukunde einen Bonuszins nutzen zu können gehört zu den Vergleichskriterien dazu bzw. sollte dazu gehören.

Das Festgeld als Alternative zum Tagesgeld



Für viele Anleger, die sich für ein Tagesgeldkonto als Geldanlage interessieren, kommt auch das Festgeld als Alternative zum Tagesgeld in Frage. Um sich letztendlich für das „beste“ Produkt entscheiden zu können, sollte man sich über die Unterschiede zwischen dem Tagesgeld auf der einen Seite und dem Festgeld als mögliche Form der Geldanlage auf der anderen Seite informieren. Die Gemeinsamkeiten bestehen zunächst einmal darin, dass beide Produkte als sehr sichere Geldanlagen gelten, und man beide Produkte auch recht flexibel nutzen kann. Von der Rendite her ist es so, dass bis zu einer bestimmten Anlagedauer Festgeld- und Tagesgeldzinsen fast identisch sind, nur bei einer längeren Anlagedauer von mehreren Jahren kann man mit dem Festgeld dauerhaft etwas höhere Renditen erzielen. Der Hauptunterschied zwischen dem Festgeld und dem Tagesgeld besteht darin, dass man sein investiertes Kapital beim Tagesgeld täglich verfügen kann, während man beim Festgeld mindestens 30 Tage auf sein Kapital verzichten muss. Daher ist das Festgeld auch nur für Anleger geeignet, die sich nicht die Möglichkeit offen halten müssen, jederzeit über ihr Kapital verfügen können zu müssen. Ein weiterer Unterschied zwischen Tagesgeld und Festgeld besteht darin, dass man die Tagesgeldanlage schon ab einem Euro nutzen kann, während es beim Festgeld fast immer Mindestanlagesummen zwischen 2.500 und 5.000 Euro gibt.
 
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