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Für viele Anleger ist es wichtig, eine professionelle Vermögensberatung in Anspruch nehmen zu können. Dabei wird in der Praxis seitens des Anbieters häufig zwischen einer Vermögensverwaltung und einer Vermögensberatung unterschieden, viele Banken und sonstige Finanzunternehmen bieten natürlich auch beide Strukturen an. Während bei der Vermögensberatung eher die Beratung des Anlegers im Vordergrund steht, wird bei der Vermögensverwaltung aktiv mit dem Kapital des Kunden gewirtschaftet.

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clever anlegen

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In unserem exklusiven Bericht beleuchten wir die Vor- und Nachteile von Vermögens- beratern und informieren wie man Geld selber clever anlegen kann

Geld clever anlegen – Sein eigenes Urteil bilden

Geld clever anlegen – Sein eigenes Urteil bilden



Der Bereich der Kapitalanlage ist inzwischen ein sehr weites Feld geworden, weil es sehr viele Finanzprodukte gibt, die dem Kunden am Markt angeboten werden. Dabei stellen sich für den Anleger in der Regel zwei Probleme dar. Zum einen muss man heraus finden, welche Geldanlage die passende für einen selber und die individuellen Bedürfnisse ist, zum anderen muss man auch kritisch Angebote hinterfragen, denn im Bereich Kapitalanlagen gibt es leider auch vermehrt nicht sehr seriöse Angebote. Von daher stellt sich bei vielen Anlegern, die eine etwas größere Kapitalsumme zur Verfügung haben unter anderem die Frage, ob man eine professionelle Vermögensberatung in Anspruch nehmen soll oder ob man sich einige Kenntnisse verschafft, sodass man sich selber um seine Geldanlagen kümmern kann.

Anlegertyp
Ob man sein Vermögen selber verwaltet oder verwalten lässt hängt vom Anlegertyp ab

Der Nachteil einer Vermögensberatung und Vermögensverwaltung besteht auf jeden Fall in den Kosten, kann aber zudem auch noch darin bestehen, dass man nicht objektiv beraten wird oder nicht der gewünschte Erfolg erzielt wird. Wenn man hingegen einige Ratschläge beachtet und sich über verschiedene Finanzprodukte informiert, eine Strategie und Vorgehensweise entwickelt, dann ist es gar nicht so schwierig, sein Kapital selber auf clevere Art und Weise anzulegen.

Sicherheit oder Rendite?

Sicherheit oder Rendite?



Eine der grundsätzlichen Entscheidungen, die man fällen muss, bevor man an die Auswahl der Finanzprodukte gehen kann, die für einen persönlich als Geldanlage in Frage kommen können, ist die Entscheidung darüber, ob man sehr sicher anlegen möchte, oder ob die Rendite im Vordergrund stehen soll. Beide positiven Eigenschaften, also hohe Sicherheit und eine sehr gute Rendite, in einem Produkt zu vereinen, ist nahezu unmöglich. Dennoch möchte man als Anleger natürlich dennoch beide Vorteile nutzen. Die falsche Strategie ist es hier allerdings, sich entweder nur für Sicherheit oder nur für eine hohe Rendite zu entscheiden. Denn wenn man sich für ein Produkt entscheidet, welches sehr sicher ist, zum Beispiel Bundeswertpapiere, verzichtet man auf eine gute Rendite, wählt man ein Finanzprodukt aus, welches eine hohe Rendite verspricht, dann ist dieses mit einem größeren Risiko behaftet. Wie sieht in solchem Fall also die Lösung und richtige Strategie aus?

Im Grunde sollte man sich an den Leitsatz halten: Die Mischung machts! Auch die Vermögensberatungen und Vermögensverwaltungen, die mitunter sehr große Anlagesummen für ihre Kunden verwalten, gehen nach dem Prinzip der Depotmischung vor. Konkret bedeutet das, man investiert nicht nur in eine Art von Finanzprodukt, sondern man verteilt das Kapital des Kunden auf verschiedene Anlageformen. Und genau auf diese Art und Weise sollte man auch als Anleger vorgehen, wenn man sich selber um seine Geldanlagen kümmert. Man muss sich also gar nicht zwischen schwarz (Sicherheit) und weiß (hohe Rendite) entscheiden, sondern man kann auf der einen Seite Produkte wählen, die sehr sicher sind, sich zudem für Produkte entscheiden, die ein etwas höheres Risiko haben aber dafür auch eine etwas höhere Rendite versprechen, und ferner kann man auch Finanzprodukte beimischen, die relativ spekulativ sind.

Depotmischung und Risikostreuung

Depotmischung und Risikostreuung



Nachdem man nun erkannt hat, dass man sein Kapital nicht nur in einer Anlageform investieren sollte, sondern sein Geld auf verschiedene Produktarten aufteilen sollte, ist nun als weiterer Teil der Strategie zur cleveren Geldanlage zu klären, wie die Mischung des Depots (mit Depot ist in dem Fall übrigens nicht das Wertpapierdepot gemeint, sondern das Anlagekapital des Anlegers in seiner Gesamtheit) aussehen soll, wie sich also die sicheren Geldanlagen gegenüber den renditestärkeren Anlageformen verteilen sollen. Je nach Gewichtung der einzelnen Produkte unterscheidet man in der Vermögensberatung zum Beispiel das sicherheitsorientierte, ertragsorientierte und das chancenorientierte Depot. Möchte man insgesamt in erster Linie sein Kapital recht sicher anlegen, könnte man sein Geld zum Beispiel in der Form „mischen“, dass man 80 Prozent des Gesamtkapitals in Festgelder und Bundesanleihen investiert, die restlichen 20 Prozent könnte man zum Beispiel in Aktienfonds oder in Auslandsanleihen bzw. Aktien anlegen. Ein „gemischtes“ bzw. ertragsorientiertes Depot könnte bezüglich der Aufteilung Sicherheit und Risiko so gestaltet sein, dass man 50 Prozent des Kapitals in Termingelder, Bundeswertpapiere und Rentenfonds investiert und den anderen Teil des Kapitals zum Beispiel in Aktien, Aktienfonds und Währungsanleihen. Für relativ chancenorientierte Anleger kann die Depotmischung natürlich auch so aussehen, dass nur 30 Prozent des Kapitals sehr sicher investiert wird, zum Beispiel in Bundeswertpapiere und Geldmarktfonds, und die restlichen 70 Prozent werden in mittel- und hochspekulative Geldanlagen investiert, zum Beispiel in Aktien, ETFs, CFDs und Optionen. Durch diese Varianten, wie man die unterschiedlichen Geldanlagen in der Gewichtung kombinieren kann, ist eine sehr genaue Feinabstimmung hinsichtlich der Rendite und der Sicherheit möglich.


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